Cover: NO PASARÁN! - Nr. 79
Nr. 79 · Sommer 2018

NO PASARÁN!

  • Meine amerikanischen Mitbürger, so beginnt Donald Trump seine Erklärung zur Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran. Die dokumentierte Rede.
  • Für Martin Stobbe steht fest: Der Westen liegt jenseits des Atlantiks. Seine Anmerkungen zu Trumps America First-Politik, den Voraussetzungen für eine Wiedererrichtung des Westens und einer jüngst erfolgten Zäsur in der antideutschen Israelsolidarität.
  • Sie sind Helden. Wer damit – im deutschen Fall des Mordes an dem jüdischen Mädchen Susanna und im französischen der Rettung eines kleinen Jungen durch einen fassadenkletternden Flüchtling – gemeint ist, erläutert Sabine Schulzendorf.
  • Als in Mittelhessen der Notstand wegen der NPD ausgerufen wurde, erklärte der zuständige Landrat: Der Problembär sitzt in Karlsruhe. Felix Mauser und Justus Wertmüller über einen vorsätzlich heruntergespielten Fall staatsoffiziellen Antifa-Kampfes gegen den Verfassungsstaat.
  • Dass Disruption und Zivilgesellschaft im postmodernen Kapitalismus notwendig zusammen gehören, erläutert Uli Krug in seinen Erwägungen über die Funktion der 68er Protestbewegung.
  • Warum der Communication Breakdown, der Verfall von Sprache und Verständigung, die Organisation der kapitalistischen Konkurrenz verändert. Von David Schneider.
  • Kreativität und Verbrechen bilden in Deutschland von jeher eine Einheit. Eine Kritik des kreativen Sozialcharakters von Magnus Klaue.
  • Keine Verteidigung des Westens ohne Verteidigung des Okzidents, denn Der Westen liegt im Abendland. Die Grenzen von Religionsfreiheit und Religionskritik lotet Thomas Maul aus.
  • Auch Antideutsche Islamliebe existiert nicht ohne antiwestlichen Selbsthass. Andrea Dielle über die Gründe für die falsche Kritik an der alten Bundesrepublik und deren Verwestlichungstendenzen.
  • Dass das Verständnis von Souveränität und Freiheit in Mittelosteuropa nicht ohne historisches Bewusstsein für die Zwischenkriegszeit auskommen kann, verdeutlicht Jan-Georg Gerber durch seine Kritik am Blick des heutigen Deutschlands auf seine östlichen Nachbarn.
  • Der moslemische Antisemitismus lässt sich nicht auf den Begriff bringen, ohne von der Verzweiflung und Säkularisierungangst unter Moslems zu reden. Sören Pünjer qualifiziert die aktuelle Antisemitismusdebatte unter besonderer Berücksichtigung der Erkenntnisse Moishe Postones.
  • Wer die schlechte Aufhebung von Nation und Gesetz verhindern will, muss Den Gang der Geschichte aufhalten. Das Plädoyer von Justus Wertmüller für Weltgesellschaft statt globaler Gemeinschaft.
  • Die Verleugnung der langen Geschichte arabo-muslimischer Sklaverei durch die Kritik des Orientalismus steht für Die unkultivierte Aneignung des angeblich Eigenen. Philippe Witzmann gibt den Fans von Edward Said und Co. Nachhilfe in orientalischer Geschichte.
  • Die trotzige Mutter und ihre Bande. Das Ableben Winnie Mandelas nimmt Mario Möller zum Anlass, das Projekt einer südafrikanischen Regenbogen-Nation für gescheitert zu erklären.
  • Das Elend der Einzelnen besteht in ihrer Entindividualisierung. Über die Notwendigkeit der Rückbesinnung auf eine radikale Individualisierung bei Flüchtlingen. Eine Fallstudie von Tjark Kunstreich.
  • Das Urteil des Bundeverfassungsgerichtes zum dritten Geschlecht arbeitet einer Melange aus Willkür und Voluntarismus zu, die die Ideologen der Intersexualität anstreben. Von Paulette Gensler.
  • „War Adorno ein Nazi?“ fragt man sich in Konkret und hat auch schon eine Antwort: Solange „Mehrwertmullahs Maulhelden“ und andere Faschisten sich auf ihn beziehen, könnte da schon etwas dran sein. Ein Blick in die Mülltonne muss dann doch sein, meint die Redaktion Bahamas.

Aus allen Heften sind je drei ausgewählte Artikel online zu lesen.