Berlin bleibt weltoffen - Bahamas Nr. 74
Nr. 74 · Herbst 2016
Editorial

Berlin bleibt weltoffen

  • Wenn wie im Fall des Brexit Händler und Hysteriker aufeinandertreffen, lebt der alte deutsch-britische Gegensatz wieder auf. Warum es zum Brexit kommen musste. Von Dominique Goubelle
  • Wer soll Syrien regieren? Auf diese Frage mit Niemand! zu antworten, gilt bereits als Verrat am syrischen Volk und Zustimmung für Assad. Justus Wertmüller über das neue Srebrenica namens Aleppo.
  • Universalistisch gegen Israel zu sein, setzt die falsche Gegenüberstellung von Partikularismus und Universalismus voraus. Martin Stobbe darüber, dass die Verteidigung des Westens und die Solidarität mit Israel untrennbar sind
  • Der Antinationalismus hat seinen kritischen Gehalt längst verloren, denn Die neuen Deutschen kennen keine Grenzen mehr. Warum sich die kritische Theorie der Nation dennoch nicht blamiert. Von Rajko Eichkamp
  • In Deutschland wird nach Gemeinschaftsgeist gesucht. Mario Möller zeigt, dass statt einer notwendigen Analyse der AfD nur Empörungsgeschrei wie Schäbig! Widerlich! Undeutsch! zu hören ist.
  • Unsere schönen Neunziger Jahre. Wie Eike Geisel zur Ikone einer besseren Linken werden konnte. Von Tjark Kunstreich
  • Zum Islam fällt mir nichts ein hätte Elfriede Jelinek in Anlehnung an Karl Kraus sagen können, stattdessen ist sie, wie Paulette Gensler zeigt, zur multikulturellen Propagandistin geworden.
  • „Making Heimat“ in Offenbach. Der deutsche Beitrag zur globalen Krisenbewältigung auf der Architektur-Biennale macht mit dem Einrichten im Allernötigsten vertraut. Von David Schneider
  • Die Sehnsucht nach dem biopolitischen Gegensouverän treibt die Willkommensdeutschen an. Überlegungen von Magnus Klaue zur deutschen Ontologisierung der Massenmigration.
  • Vereint in Feigheit und Gleichgültigkeit treibt sich die deutsche Wertegemeinschaft die Angst vor dem islamischen Terror mit noch mehr Islam aus. Eine Bilanz nach den Anschlägen der letzten Monate von Justus Wertmüller.
  • Interkulturelles Schweigen. Worüber im Fall des Münchener Amoklaufes nicht geredet wird. Von Sören Pünjer
  • Warum nach dem Massaker von Orlando eine neue Begeisterung für Willige Wüstensöhne erwachen konnte. Christian Knoop und David Schneider über die pathogene Sexualregulation des Islam.
  • Eine Feindbestimmung hat unmittelbare Folgen für die Kriegsführung. Der unfassbare Feind, dem die USA sich gegenübersehen, ist davon keine Ausnahme. Von Thomas Becker
  • Der Critical Whiteness droht Der postmoderne Systemabsturz. Sie könnte am eigenen primitiven Narrativ scheitern. Von Jurek Molnar und Sabine Schulzendorf
  • Das Vergleichsverbot von Konzentrationslager und Gulag fußt auf einem deutschen Tatstolz. Jan-Georg Gerber vergleicht aber doch anhand von Arbeit, Terror und Vernichtung und kommt damit zu den Besonderheiten.