Gegen Coronaleugner und rechte Hetze - Bahamas Nr. 87
Nr. 87 · Winter 2021
Editorial

Gegen Coronaleugner und rechte Hetze

  • Für Lukas Sarvari war der Sturm aufs Kapitol Ein Narrenaufstand. Sein historischer Abgleich mit dem Sturm aufs Winterpalais und dem Karneval sowie seine Erwägungen, was Amanda Gormans Gedichtvortrag von der berühmten Rede Martin Luther Kings unterscheidet.
  • Was die Büste eines Gewerkschaftsführers darüber verrät, ob Joe Biden einem Sozialismus ohne Proletariat anhängt. Michael Fischer über die führende Rolle der Professional-Managerial Class.
  • Martin Stobbe erklärt nicht nur, was Cancel Culture überhaupt ist, er beantwortet die Frage, warum ihr erst in letzter Zeit der gesellschaftliche Durchbruch gelingen konnte.
  • Sex, Boulevard, Kritik, so betitelt Andrea Dielle seine Abhandlung über Deutschlands meistgehasste Zeitung. Alles über den Kampf Drosten-Deutschlands gegen die Bild-Zeitung und ihren Chefredakteur.
  • Seit März 2020 herrscht über Deutschland Das Regime der Angst. Justus Wertmüller über den panischen Virologenstaat, den Schutz vulnerabler Gruppen und fremdschädigendes Verhalten.
  • Zu Recht unterstellt man der heutigen Jugend, dass sie Für die Gegenwartskultur gut vorbereitet ist. Mehr zu diesem vernichtenden Urteil und darüber, wieso die Kids gerade unter Lockdown-Bedingungen ihre bedrückende Harmlosigkeit unter Beweis stellen. Von David Schneider
  • Der Zusammenbruch bürgerlicher Öffentlichkeit in Corona-Zeiten hat Die asoziale Internationale neu konstituiert. Warum Drop-outs und Spinner, Hippies und Straßenstrolche unter staatlichen Notstandsbedingungen zu asozialen Elementen erklärt werden. Von Magnus Klaue
  • Dass sich die deutsche Floskel Pipelines bauen für den Frieden in ein Muster deutsch-russischer Spezifik einfügt, erläutert Nathan Giwerzew unter besonderer Berücksichtigung des Falls Nawalny.
  • Links ist da, wo niemand sicher ist. Mario Möller widerspricht der gesellschaftsfeindlichen linken Heimatkritik vor dem Hintergrund der politisch korrekten Versöhnung Deutschlands mit seinen Vertriebenen.
  • Anders als das Unterschichtenfernsehen kennt das Elends-TV seine Protagonisten nur als Objekte der Angstlust. Christian Lamp über das gesellschaftliche Bedürfnis nach diesem TV-Fomat.
  • Matthias Achersleben erkennt in der eskalierenden Auseinandersetzung um die Ausrichtung der neuen Star Wars-Filme Das Erwachen der Gegenmacht, die der Kulturindustrie die Grenzen der Political Correctness aufzeigt.
  • Die Lockdown-bedingte Closing Time verschafft der Migrantifa einen doppelten Triumph. Magnus Klaue über die linksislamisch motivierte Sachbeschädigung einer bei Antideutschen beliebten Neuköllner Schankwirtschaft.
  • Der Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten macht aus ihm Moralische Handelsware. Was heutige Dekolonialisierer von Frantz Fanon unterscheidet und weshalb die Kolonialisierung Afrikas den Sklavenhandel beendete. Von Sören Pünjer
  • Wenn In Sorge um die Staatsabhängigkeit von der Kunstszene Texte zum Antisemitismus verfasst werden, wird über die Gründe, die die BDS-Bewegung erst möglich gemacht haben, kein Wort verloren. Von Paulette Gensler