Cover: Der Großrussische Antifaschismus  - Nr. 89
Nr. 89 · Frühjahr 2022

Der Großrussische Antifaschismus

  • Gegen Deutschland und alle Feinde des privaten Glücks. Erklärung der Redaktion Bahamas zum russischen Überfall auf die Ukraine.
  • Nichts anderes denn Black Empowerment statt Black Power erkennt Martin Stobbe in dem Versuch, aus dem amerikanischen Gründungsmythos einen schwarzen zu machen und präsentiert seine Kritik des 1619 Projects.
  • Auf der neuen Documenta wird Über die Freiheit der Kunst, Israel abschaffen zu wollen, längst nicht mehr verhandelt. Wenn sich Kunst in Aktivismus verkehrt, ist das Ziel längst bestimmt.
  • Wir sind alle Anne Frank. Nathan Giwerzew über die Frage, was den Opferneid einiger Querdenker von gewöhnlichem Antisemitismus unterscheidet, was er mit fragwürdigen geschichtspädagogischen Einfühlungspraktiken zu tun hat und was dessen Kriminalisierung über die bestehende Gesellschaft aussagt.
  • Wir kriegen euch Gesindel, so lautet das Leitmotiv jener, denen die rechtliche Verurteilung von unerwünschten Querdenkern nicht hart genug sein kann. Felix Mauser über bislang nur teilweise erfolgreiche Versuche, die Rechtsprechung Richtung Gesinnungsstrafrecht zu verschieben.
  • Es ging niemals vorrangig um Corona, darin sind sich strikte Gegner wie kompromisslose Befürworter der Corona-Politik einig. Justus Wertmüller mit seiner Prognose, wohin eine Republik im moralischen Notstand notwendig steuert, in der das verantwortliche Staatspersonal Unliebsamen gern den Stinkefinger zeigt und Unwillige als Pack bezeichnet.
  • Die linke Zero-Covid-Idee ist der Alptraum von einer Sache. Sören Pünjer erklärt, wie die Freunde der chinesischen Corona-Lösung ticken.
  • Wie der Tennisstar Novak Djokovic wegen seines Rauswurfs aus Australien eine Mehrheit der Idioten herstellte. David Schneider über die Gründe, warum der ungeimpfte serbische Sportler überhaupt zur Persona non grata werden konnte.
  • Das Corona-Regime ist ein Testlauf, das vom Vom absehbaren Ende der Volkssouveränität kündet. Wie der Maßnahmenstaat sich selbst untergräbt und sich zum veritablen Wahnsystem verstetigt. Von Clemens Nachtmann
  • Was sich als Die Stimme des Gesundheitssystems aufspielt, entpuppt sich regelmäßig als Aktivismus zum Abwürgen gesellschaftlichen Streits. Dieter Sturm über Epistemokraten und Mitmachmediziner im Kampf an der Corona-Front.
  • In Biogeschlecht und Sozialcharakter konstatiert Tjark Kunstreich die Wiederkehr des überwunden geglaubten hysterischen Elends, das mit der Unterstellung einer Einheit von Empfindung und Geschlecht daherkommt.
  • Anlässlich eines linken Angriffs auf eine DITIB-Moschee war man sich in Leipzig lagerübergreifend einig: Das geht gar nicht. Leipziger Impressionen von Mario Möller und Sören Pünjer.

Aus allen Heften sind je drei ausgewählte Artikel online zu lesen.