Vortrag und Diskussion in Duisburg

Dienstag, 22. November 2016, um 19:30 Uhr,
Forsthausweg 2, Universität Duisburg-Essen

Zur Psychopathologie des islamischen Gegensouveräns

Mit Uli Krug

Die Situation ist ebenso bedrohlich wie grotesk: Denn an sich sollte überhaupt nicht zur Debatte stehen müssen, dass Folter, pathologische Misogynie und Homophobie, Massenmord und das Streben nach globaler Willkürherrschaft nicht ausgerechnet von Leuten, die für sich den Antifaschismus reklamieren, verharmlost, totgeschwiegen, ja sogar befördert werden. Doch genau das ist der Fall, wenn es um den Islamismus geht: Die SPD erklärte erst jüngst den Islam in einem offiziellen Papier der Parteiführung zu einem lediglich "theoretischen Konstrukt" und bestritt rundweg, dass der Verschleierungszwang irgend frauenfeindlich wäre. "Islamkritisch" steht in der Sprache des staatstreuen Medienkartells ohnehin schon synonym für "rechtsradikal"; auf der anderen Seite ist es ausgerechnet bekennenden Abtreibungsgegnern wie Beatrix von Storch und Stahlhelm-Nostalgikern wie Alexander Gauland vorbehalten, das Offensichtliche auszusprechen: Dass der praktizierte Islam per se keine unpolitische Religion ist, einen universalen Herrschaftsanspruch verkörpert und als praktizierender Sharia-Gegensouverän auftritt. Aufklärung tut in einer Welt der verkehrt scheinenden Fronten also dringend not. Nicht mehr, aber auch nicht weniger will der Vortrag von Uli Krug über die Psychopatholgie des Islam und den "Islamischen Staat" als dessen notwendige Konsequenz leisten, also eine Einführung in das eigentlich Selbstverständliche geben.

Eine Veranstaltung der Roten Ruhr Uni